Audits

Die Transplantationszentren haben im Jahr 2014 begonnen, einander gegenseitig auf freiwilliger Basis im Bereich der Nierenallokation zu auditieren. Im Jahr 2015 wurden die Audits auf die Lebertransplantationsprogramme ausgeweitet. Das Jahr 2016 wurde genutzt, um den Prozess weiter zu formalisieren. So wurden von ÖBIG-Transplant Checklisten erarbeitet, die als Grundlage für die Audits herangezogen wurden. Die Audits werden von ÖBIG-Transplant begleitet und organisatorisch unterstützt.

Aus Sicht der Auditorinnen und Auditoren (Vertreter/innen der jeweils anderen Transplantationszentren) hat sich die Datenqualität seit Beginn der Audits kontinuierlich verbessert. Im Jahr 2016 wurden nur mehr sehr wenige Auffälligkeiten festgestellt, die größtenteils im Rahmen der Sitzungen aufgeklärt werden konnten. Fehlende Informationen wurden nachgeliefert. Die Vorbereitung auf die Audits wird von den Transplantationszentren für eine eingehende Selbstevaluation genutzt. Die Sitzungen selbst dienen gleichzeitig dem Austausch über Allokationsprozesse und andere transplantationsspezifische Themen sowie der Entscheidungsfindung in schwierigen Fällen.

Der mit den Audits einhergehende Lernprozess sowie die gesteigerte Transparenz werden von allen Zentren positiv bewertet, weshalb eine Fortsetzung des Prozesses vereinbart ist