Unterstützung Arbeitskräfte

Aufgrund der Richtlinien für die Transplantation von Stammzellen ist es einerseits notwendig, die Stammzellspenderdateien zu warten, andererseits müssen alle durchgeführten Stammzelltransplantationen an das Österreichische Stammzelltransplantationsregister (ASCTR) gemeldet werden. Zusätzlich unterstützen Arbeitskräfte in den österreichischen Stammzelltransplantationszentren (SZT) organisatorisch und administrativ die Suche nach passenden unverwandten Spendern/Spenderinnen.

Die kontinuierlich gewarteten Stammzellspenderdateien ermöglichen ein rasches Auffinden von Spenderinnen und Spendern und somit ein rasches Versorgen von Stammzellempfängerinnen und -empfängern. Die Koordinatorinnen und Koordinatoren in den SZT-Zentren, in denen Transplantationen mit unverwandten Spenderinnen und Spendern durchgeführt werden, fungieren als Schnittstelle zwischen Spendersuche und Stammzelltransplantation sowie als Kontaktstelle für Patientinnen und Patienten und deren Angehörige. Durch die steigende Anzahl an allogenen Stammzelltransplantationen mit unverwandten Spenderinnen und Spendern steigt auch die Arbeitsbelastung im österreichischen Stammzelltransplantationsregister stetig an. Deshalb wird zur Administration und qualitativen Pflege dieser bereits seit 1978 betriebenen Datensammlung der Arbeitsplatz einer dafür zuständigen Kraft finanziell unterstützt.

Die angeführten Maßnahmen stellen eine qualitativ hochwertige Versorgung von Patientinnen und Patienten sicher, die eine Stammzellspende benötigen. Die kontinuierliche Dokumentation der Daten lässt Entwicklungen im Bereich der Stammzellspende und –transplantation erkennen, die beispielsweise eine Therapieverbesserung erlauben.

Kontakt: Birgit Priebe: birgit.priebe@goeg.at