Koordinationsbüro

Das Koordinationsbüro für das Transplantationswesen (ÖBIG-Transplant) wurde im Jahr 1991 im Auftrag des für Gesundheit zuständigen Bundesministeriums eingerichtet, um die Aktivitäten im Transplantationswesen bundesweit zu akkordieren.  Es ist sowohl für den statistisch-administrativen Teil der Organspende in Österreich zuständig als auch für das Sicherstellen von wichtigen Dienstleistungen, wie etwa dem Führen des Widerspruchsregisters, dem Erstellen von Leitfäden, der Aktualisierung von Verfahrensanweisungen sowie von Schwerpunktarbeiten (z. B. die Empfehlungen zur Durchführung der Hirntoddiagnostik bei einer geplanten Organentnahme).

Weiters obliegt dem Koordinationsbüro die organisatorisch-administrative Betreuung des ebenfalls seit 1991 eingerichteten Transplantationsbeirats und die Erstellung des jährlich erscheinenden Transplant-Jahresberichts.

Außerdem wird die Christine-Vranitzky-Stiftung zur Förderung der Organtransplantation verwaltet. Als zusätzlicher Schwerpunkt im Berichtsjahr wurden die Empfehlungen zur Durchführung der Hirntoddiagnostik bei einer geplanten Organentnahme fertiggestellt.

Das Arbeitsprogramm des Koordinationsbüros wird mit dem bei ÖBIG-Transplant eingerichteten Transplantationsbeirat, besetzt mit Expertinnen und Experten sowie mit Interessenvertretern, abgestimmt. Dieses Gremium genehmigt die Publikation des Transplant-Jahresberichtes.

Die neusten Entwicklungen und Daten im Bereich der Organ-, und Stammzellspende sowie -transplantation finden sich im aktuellen Transplant-Jahresbericht abgebildet.

 

Kontakt: Birgit Priebe: birgit.priebe@goeg.at und Johann Seethaler: johann.seethaler@goeg,at