Förderung Organspende

Die Bundesgesundheitskommission hat beschlossen, die im Jahr 2001 initiierten Maßnahmen zur Förderung der Organspende in der Periode 2017 bis 2021 fortzusetzen. Dieser Beschluss ist auch im § 59 KAKuG festgehalten. Zur konkreten Mittelverwendung wurden von ÖBIG-Transplant Richtlinien ausgearbeitet. Die darin vorgeschlagenen Maßnahmen verfolgen das Ziel, die Kontinuität im Spenderaufkommen auf konstant hohem Niveau sicherzustellen und die Anzahl an Spendermeldungen weiter zu steigern. Die einzelnen Maßnahmen sind konkret:

  • Auszahlung von Kostenersätzen an spenderbetreuende Krankenanstalten, da die Leistungen in Zusammenhang mit der Spenderbetreuung durch die Krankenanstaltenfinanzierung nicht abgedeckt sind.
  • Einrichtung von TX-Referenten, die Aufklärungsarbeit im Bereich Spendererkennung und -betreuung leisten und die intensivmedizinischen Abteilungen in diesem Bereich unterstützen.
  • Einrichtung bzw. Finanzierung von mobilen Hirntoddiagnostik-Teams, die diese in Regionen vorhalten, in denen es keine bzw. keine ausreichenden Möglichkeiten zur Hirntoddiagnostik gibt.
  • Auszahlung von Kostenersätzen für die Leistungen der Transplant-Koordinationszentren, die als zentrale Schaltstelle bei der Koordination der Organspende und Transplantation fungieren.
  • Auszahlung von Fördermitteln zur Abdeckung der Kosten für Organtransporte.
  • Einrichtung von lokalen Transplantationsbeauftragten in ausgewählten Krankenanstalten, die als Ansprechpersonen für alle Fragen rund um die Organspende zur Verfügung stehen.

Weitere Projekte runden das Maßnahmenpaket ab und spielen eine wichtige Rolle hinsichtlich der zunehmenden Professionalisierung des Personals auf den Intensiveinheiten:

Kontakt: Theresia Unger: theresia.unger@goeg.at